Dienstag, 21. August 2018
Details for BauPhysikPlus ONLINE 2/2013 Gaststättenlärm
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NameBauPhysikPlus ONLINE 2/2013 Gaststättenlärm
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BauPhysikPlus Nummer 2/2013

Lärmschutz bei Gaststätten

Im Zusammenhang mit dem Nichtraucherschutz ist der Lärm in der Umgebung von Gaststätten wieder in den Fokus gerückt, da viele Gaststätten Ihren Gästen das Rauchen vor der Türe durch Stehtische, Schirme etc. angenehmer gestalten. Wenn dort mehrere Raucher zusammenstehen, ist dies jedoch oft mit Geräuschen verbunden, die in der Nachbarschaft als Störung empfunden werden. 

Grundsätzlich sind im Zusammenhang mit Gaststätten folgende Geräusche zu unterscheiden:

•    in der Gaststätte selbst durch Unterhaltung und Musik
•    auf Außensitzplätzen
•    von Besuchern vor der Gaststätte
•    auf Parkplätzen der Gaststätten durch Fahrzeuge und Besucher
•    von Besuchern auf dem Weg von und zur Gaststätte

Alle diese Geräusche sind der Gaststätte zuzuordnen unabhängig davon, wieweit der Gastwirt sie beeinflussen kann.




Allgemeine Grundlage ist das Bundes-Immissionsschutzgesetz:

Gaststätten sind demnach so zu betreiben, dass

• erhebliche Belästigungen durch Geräusche verhindert werden, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind und dass

• erhebliche Belästigungen durch Geräusche, die nach dem Stand der Technik nicht vermeidbar sind, auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Geräusche in der Gaststätte selbst werden in der Regel nach der TA-Lärm beurteilt. Bei entsprechender Bauausführung ist die Schallübertragung nach außen unproblematisch, wenn der Eingangsbereich als Schallschleuse ausgeführt und keine Fensterlüftung erforderlich ist.
Der Schallschutz gegenüber baulich verbundenen schutzbedürftigen Nutzungen erfordert jedoch eine eingehende Planung und einen erhöhten baulichen Aufwand.

Die durch die Nutzung der Außengastronomie und auf den eigenen Stellplätzen verursachten Schallemissionen können vor allem in Wohngebieten nur durch entsprechende Abstände zur Nachbarschaft genügend reduziert werden. Die Einhaltung der Richtwerte nach 22:00 Uhr ist in der Regel nicht möglich.


Je nach Art der Gaststätte kann es im näheren Umfeld nicht nur durch Raucher, die sich vor der Türe aufhalten, zu Geräuschbelästigungen der Nachbarschaft kommen. Hier sollte der Betreiber der Gaststätte schon im Vorfeld das Gespräch mit den Anwohnern suchen und auch seinen Einfluss auf die Gäste nutzen.

Die rechtliche Beurteilung ist in den einzelnen Bundesländern und selbst von Kommune zu Kommune nicht einheitlich. Neben der TA-Lärm werden hier die sog. Freizeitlärmrichtlinie und verschiedene Gerichtsurteile zugrunde gelegt.

 
Wichtige Regelungen

•    Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
•    Landes-Immissionsschutzgesetz (LImSchG) hier z.B. LImSchG NRW
•    TA-Lärm (Verwaltungsvorschrift zum BImSchG)
•    Freizeitlärmrichtlinie hier z.B. für NRW als Runderlass


Das Team von SCHWINN Ingenieure berät Sie gerne - wir freuen uns auf Ihre Anfrage!


Dipl.-Ing. Architekt
Michael Bauer
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Created On: 06/14/2013 11:44
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